Was für ein starkes Signal aus Freiburg-Waltershofen. Seitdem das neue Ladenöffnungsgesetz Anfang Februar in Kraft getreten ist, gehört die bedeutende Sonntagsöffnung unseres Supermarkts hier der Vergangenheit an. Im Juni letzten Jahres eröffnet, konnte unser Nahversorgermarkt eine große Versorgungslücke im ländlichen Raum schließen. Um den personalfreien Sonntagseinkauf zu ermöglichen, wurden hohe Investitionen getätigt.
Öffentliche Aktion mit Martin Horn
Dass innovative ländliche Nahversorgungskonzepte gefördert werden müssen, anstatt diese auszubremsen, betont auch der amtierende Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn. Bei seiner öffentlichen Aktion vor unserem betroffenen Markt rief er am 2. April noch einmal dazu auf, die laufende Online-Petition zu unterstützen. Auch Radio und TV begleiteten die Aktion und verliehen der Botschaft die verdiente Reichweite.
Erneut wird deutlich: Dieses Thema bewegt viele. Auf dem Vorplatz versammelten sich zahlreiche Waltershofener, Unterstützer aus den umliegenden Gemeinden, Ortschaftsräte und Vereinsmitglieder, um ihre Stimme zum „Türöffner“ zu machen. Geschlossene Zustimmung zeigt sich ebenfalls in den 1.307 öffentlichen Kommentaren zur Petition. In den einzelnen Kundenstimmen wird deutlich, welche Auswirkungen die neue Gesetzgebung in der Realität hervorruft.
„Ich bin Rentner mit 81 Jahren und in FR Waltershofen gibt es nur diesen einen Laden Beckesepp, der für mich fast lebensnotwendig ist. Der Laden braucht täglichen Zugang, wenn er überleben will.“
„Wir setzen uns dafür ein, dass moderne, personalfreie Konzepte wie unser autonomer EDEKA auch sonntags weiter betrieben werden dürfen. Er steht für Innovation, Bürgernähe und eine zeitgemäße Form der Nahversorgung.“
Lasst uns weiterhin laut sein – hier geht es um mehr als bloße Öffnungszeiten: Es geht um eine gesicherte ländliche Nahversorgung und Lebensqualität für uns alle.







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