Wo beginnt eigentlich gutes Brot? Nein, nicht erst in der Backstube, sondern schon viel früher, draußen auf dem Feld. Denn bevor unser Backstuben-Team das Mehl in knusprige Brote verwandelt, braucht es vor allem eines: kraftvolles Korn als Basis. Und das beziehen wir nicht einfach von irgendwo. Bereits seit 2017 setzten wir bei Beckesepp bewusst auf den eigenen Getreideanbau.
Zwei Getreidesorten. Zwei Feldstücke. Viele helfenden Hände.
Unser Beckesepp Dinkelbrot und der Weizen Peter haben ihren festen Platz im Brotregal – und das aus gutem Grund. Denn beide Brote entstehen aus Dinkel und Weizen, den wir gemeinsam mit unseren langjährigen Bewirtschaftungspartnern vom Breitehof und Linderhof anbauen.
Unser „Neuzugang“, der Weizen Peter ist dabei gleich doppelt besonders. Es ist das einzige Brot in unserem Sortiment, das ausschließlich mit Natursauerteig und ganz ohne Hefe hergestellt wird. Bereits am Vortag wird der Sauerteig angesetzt, am zweiten Tag entsteht daraus der Hauptteig. Das Ergebnis: ein besonders bekömmliches Brot mit echtem Charakter, das nicht nur unsere Kundschaft begeistert, sondern auch das Deutsche Brotinstitut überzeugt hat. Bei der sensorischen Qualitätsprüfung im September 2025 wurde er mit der höchsten Auszeichnung „SEHR GUTE QUALITÄT“ prämiert.
Den goldenen Ähren konnte man auch in diesem Jahr wieder am Ortseingang von Ebnet beim Wachsen zusehen. Wo letztes Jahr noch Mais angebaut wurde, durfte sich 2026 – ganz im Sinne einer natürlichen Fruchtfolge – unser Weizen und Dinkel unter der Sommersonne entwickeln.
Wenn das Wetter den Takt vorgibt
Und das Wetter hatte in diesem Jahr seine ganz eigenen Pläne. Nach einer langen Trockenperiode entschied sich der Himmel ausgerechnet an unserem Dinkel-Dreschtag für einen kurzen Regenschauer. Zum Glück nur von kurzer Dauer. So musste die Ernte lediglich um ein paar Stunden verschoben werden – nicht aufgehoben. Noch am selben Tag konnte der Mähdrescher seine Bahnen ziehen und unser Dinkel machte sich wohlbehütet unter der Leitung von Thomas Dold auf den Weg zur Mühle.
Wer sich also das nächste Mal eine Scheibe vom Beckesepp Dinkelbrot oder dem Weizenpeter abschneidet, genießt nicht nur Bäckerhandwerk vom Feinsten. Man hält auch ein Stück lokale Landwirtschaft und Leidenschaft in seinen Händen.










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