Unsere Ähren haben nun lange genug gestanden, Sonne getankt und der Witterung getrotzt. Jetzt geht’s den vollen Halmen an den Kragen. Die regnerischen Tage sind glücklicherweise Schnee von gestern – unser Dinkel konnte in Ruhe abreifen und sich für die Ernte bereit machen. Im Oktober wurde er ausgesät, den Winter hat er als junges Pflänzchen überdauert und im Frühjahr konnte er kräftig bestocken und wachsen.
Eine kleine Dinkel-Premiere für uns: Erstmals im Freiburger Gebiet durfte sich unser Dinkel am östlichen Ortsausgang von Ebnet auf zwei Feldern ausbreiten. Jetzt im August war er dreschreif – bereit, den Acker zu verlassen.
Gemeinsam mit Paul Steinhart, unserem langjährigen Partner vom Breitehof konnten wir am sonnigen Samstagmittag dabei zusehen, wie Rudi Steinhart unseren Dinkel mit dem Mähdrescher fachmännisch erntete. Feldbewirtschafter Erwin Drazek vom Linderhof begutachtete zufrieden die Qualität:
„Perfekte Feuchte, gut ausgekörnt – genau richtig zum Dreschen!.“
Anschließend machte sich Thomas Dold mit der Ausbeute auf direkten Weg in die Löffel-Mühle, wo er entspelzt, sorgfältig gereinigt und anschließend zu unserem feinen Mehl vermahlen wird.
Das Beste kommt zum Schluss: Unser Ebneter Ur-Dinkelbrot im Brotregal!
Doch wo mündet eigentlich das eigene Dinkelvollkornmehl? Nach unserem beliebten St. Petermer Ur-Dinkelbrot wirds schon bald das neue Ebneter Ur-Dinkelbrot geben. Im Ring gebacken aus 100% Dinkelvollkornmehl, ohne jegliche Zusatzstoffe und mit reichlich Sonnenblumenkernen auf der Kruste. Wir freuen uns, den gesamten Prozess begleiten zu dürfen – und können es kaum erwarten, das erste frische Brot zu probieren. Ihr auch?
Vielen Dank an alle, die dazu beitragen: Denn für eine gute Ernte braucht’s die besten Partner!






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